Unsere eigene ArchitekturentscheidungWarum wir die SQUAREMOON-Website neu aufgebaut haben.
Unsere frühere Website lief auf WordPress. Als wir die nächste Fassung planten, haben wir den Nutzen dieses CMS für unsere überwiegend statischen Inhalte gegen seine Komplexität abgewogen: Plugins, Wartung und Sicherheitsprüfungen gehörten für uns zum laufenden Betrieb. WordPress selbst empfiehlt regelmäßige Updates für Plugins und Themes. [4]
Wir entschieden uns für überwiegend statische Inhaltsseiten aus HTML, CSS und JavaScript, die wir mit Unterstützung von Codex entwickeln. Für diese Seiten benötigen wir weder ein WordPress-CMS noch dessen Datenbank und Pluginlandschaft. Die Gestaltung folgt konkreten Vorlagen und verbindlichen Designregeln. Unsere KI-Wissensdateien bündeln internes und externes Wissen sowie wiederholbare Arbeitsschritte. Das Team hat sich in diese Arbeitsweise eingearbeitet; Änderungen erleben wir heute als schneller umsetzbar und näher an der gewünschten Gestaltung.
Auch die Ladezeit erleben wir als deutlich schneller. Das ist unsere Praxiseinschätzung, kein hier veröffentlichter Vorher-nachher-Messwert. Der Wegfall des CMS reduziert für uns bestimmte Abhängigkeiten und mögliche Angriffsflächen. Unsere Website besitzt aber weiterhin gezielte serverseitige PHP-Funktionen, etwa für Statistik und Schutz. Hosting, diese Funktionen, Buildwerkzeuge, Abhängigkeiten und Qualitätskontrollen bleiben wartungs- und sicherheitsrelevant. Statische Seiten garantieren weder Tempo noch Sicherheit.
Für SQUAREMOON war dieser Neuaufbau passend. Ein Unternehmen, dessen Redaktion viele Inhalte ohne Entwicklungsarbeit selbst pflegen muss, kann mit einem CMS besser fahren. Die Entscheidung hängt von Aufgaben, Team und Betrieb ab, nicht von einem grundsätzlichen Urteil über WordPress.